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Magie


Der Begriff "Magie" leitet sich vom altpersischen "magush" ab, was so viel wie "gelehrter und weiser Mensch" bedeutet. Die Wiege der Magie dürfen wir mit grosser Sicherheit in der orientalischen Welt vermuten. 
Im engeren Sinn verstehen wir darunter die Kunst, durch Kraft der Gedanken aktiv auf Umstände und Verhältnisse bewusst und willentlich einzuwirken. Magisches handeln erfordert neben Wissen, Ausdauer, Konsequenz und (Selbst)-Disziplin vor allem einen starken Willen, lebendige Vorstellungskraft und nicht zuletzt ein unverbrüchliches Vertrauen in das Gelingen. 

Magie ist neutral
Es gibt weder schwarze noch weisse Magie


Es ist lediglich die willentliche Absicht des Einzelnen, in welche Richtung ein magischer Akt geht. Mit anderen Worten: Die Art der Energie, die in eine Zeremonie und Ritual investiert wird, entscheidet über den Ausgang. Die Energie der Emotion des Gedankens zählt. 


Rituale

Ein universelles Gesetz besagt, dass wir das ernten, was wir säen. Verwendet also jemand Hass, Rache und Zerstörung als Triebenergie für sein Ritual (etwa wie bei einem Schadenszauber), dann darf sich die Person nicht wundern, wenn diese ausgesandten destruktiven Schwingungen mit mehrfacher Wucht auf ihn zurückkommen. Das beginnt schon damit, wenn wir negativ, abwertend und willkürliche Geschichten von und über jemanden anderen / eine abwesende Person sprechen. Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Wer Liebevolles sät, erhält Liebevolles. Die Verantwortung und die Konsequenz einer magischen Handlung wollen von daher immer genau bedacht sein.

Wozu Rituale?

Jede Zeremonie dient als äussere Bekräftigung und Besiegelung der magischen Idee. Bei einem Ritual etwa, das dem eigenen Schutz dienen soll, können wir uns einen Bannkreis um uns herum vorstellen, der allen Angriffen trotzt. Wobei zur äusseren rituellen Bekräftigung z.B. eine Wurzel verwendet werden kann, die eine besondere Energie verbreitet - etwa die Teufelskralle.

Rituale können zum Erreichen jeglicher Wunsch- / Reingungssituationen anwenden und/oder zum Bekräftigen von Umständen und Situationen.

Elementarische Hilfsmittel 

Zu allen Zeiten kannten Hexen und Hexenmeister ihre Zaubermittel, die ein Ritual massgeblich steigern können. Öle, Düfte, Kerzen, Kräuter, Wurzeln, Blätter, Steine, Amulette, Talismanne. Meines Erachtens hat jeder Gegenstand, der mit dem Ritual in Verbindung gebracht wird, eine Bedeutung und bringt seine Energie mit rein, von der Kreis-Kreide bis zum Docht der Kerzen. 

Die Gegenstände zum Wirken fungieren als Verstärkung der Absicht bei magisch Arbeitenden. Die rituellen Utensilien bestehen im wesentlichen aus Schwert oder Dolch, Kelch, Stab und Pentakel (Scheibe, Münze).

Der Stab 
symbolisiert das Feuerelement und ist das Symbol des unbedingten Willens. Er ist die Fackel, die in dunklen Stunden den Weg erhellen. Der Stab steht im Tarot auch für berufliche Themen und die schöpferische kraftvolle Lebensenergie. Brauche ich Stärke, nehme ich den Stab zur Hand und lenke die Energie in mich. 

Das Pentakel, die Scheibe 
symbolisiert das Erdelement und die Materie. Dargestellt in Form von klingenden Münzen, Amuletten, Steinen und/oder Wurzeln dargestellt. Es verdeutlicht dem Praktizierenden, dass sich Wünsche manifestieren. Sie werden stets bei sich getragen, um die Energie aufrechtzuerhalten und um positiv auf den Träger zu wirken. 

Schwert und Dolch
symbolisieren das Element Luft und die Verstandesebene. Mit dem Dolch wird der magische Schutzkreis gezogen und er dient auch dazu, Verbindungen symbolisch zu trennen und Gedanken zu fokussieren. 


Der Kelch
steht für das Element Wasser und symbolisiert den Gefühlsbereich. Er stellt den Schoss der Erdmutter dar, aus dem alles Leben kommt. Der Kelch verdeutlicht Bauchentscheidungen und erinnert daran, auf die innere intuitive Führung zu vertrauen. 




Schweigen / Geduld / Vertrauen

Selbstverständlich darf es auch an Verschwiegenheit nicht fehlen. Agierende plaudern weniger leichtfertig über ihre Vorhaben, weil sie genau wissen, dass jeder negative Einwand von anderen die Wirkung der eigenen Energie im Vorfeld verpuffen lassen kann. So wird damit aller Zauber möglicherweise wirkungslos. 
Mindestens genauso wichtig wie das Schweigen ist die Gabe des Warten können. 

Ungeduld, Hast und mangelnde innere Vorbereitung (z.B. durch eine Meditation) sind sehr abträglich für jede Zeremonie. Ebenso schädlich für magische Wirkungen ist jede Form von Zweifel. Jeder Zweifel bricht das Werk, sagte schon Paracelsus. Wenn Sie nicht an das Gelingen glauben können für das, was Sie sich wünschen und wonach Sie sich sehnen, dann ist alles vergebens. Vertrauen Sie Ihrer eigenen magischen Kraft und der des Kosmos. Je mehr Energie Sie für eine Sache einsetzen, desto grösser wird ihr Erfolg sein. 
Wichtig für magische Ereignisse ist nicht zuletzt die astrologische Zeitqualität, zu der ein Ritual praktiziert wird. Der geeignete Zeitpunkt für magische Aktivitäten setzt sich aus der Qualität des Wochentags, des Sonnen- und Mondstandes sowie der einzelnen planetarischen Aspekte zusammen. Alles zusammen bildet den Acker, auf dem die magische Saat möglichst fruchtbar aufgehen soll...


Der astromagische Zeitpunkt

Jede Zeit besitzt eine bestimmte Qualität, die magisch genutzt werden kann. Der weise König Salomo, der selbst astrologische Kenntnisse besessen hat, formulierte es so: "Jedes Ding unter dem Himmel kennt seine Stunde." Seit jeher werden für magische Rituale der jeweilige Mondstand sowie besondere Planetenkonstellationen berücksichtigt. Für jeden Tag des Jahres bietet die Astrologie dazu Informationsgebiete wie das Mondzeichen, die Tagesqualität und die damit verbundenen Tipps. 

Die Tagesqualität

Darunter ist die kosmische Atmosphäre des Tages zu verstehen. Wir selbst können spüren, dass an manchen Tagen und Stunden etwas Schweres, Drückendes in der Luft liegt, dann wiederum eine heitere und leichtlebige Zeit und wiederum etwas Unberechenbares und/oder dann Stillstand, nichts geht mehr, quasi die Vakuum-Stimmung, ein kosmischer Stillstand, vor liegt. 
Die Tages-Qualität wird mit den beiden grossen Himmelslichtern Sonne und Mond gebildet, sowie den zusätzlichen Aspekten.

Stand des Mondes

Der Mond verweilt durchschnittlich 2,5 Tage in einem der 12 Tierkreiszeichen. Damit prägt der Mond das emotionale Klima. Diese Energie fördert oder hemmt bestimmte Vorhaben. Ein Mond im Widder, der sich durch eine auffallende Dynamik und eine hitzige, oft sogar angriffslustige Energie auszeichnet. Dies kann sehr förderlich sein für einen entschlossenen Neustart sein und/oder zu willentlichen Aufraffen, um lange Liegengebliebenes endlich anzugehen. Dagegen besteht mit einem Fische-Mond leicht die Neigung, dass man sich treiben lässt und nur schwer einen klaren Gedanken fassen kann. Für diese Tage eignen sich keine Kraftaktionen, dafür umso mehr das Arbeiten mit feinstofflichen, hellsichtigen Energien. Die Wirkung des Mondes lässt uns sensibel werden für die Magie des richtigen Moments. 

Visualisierung

Die Visualisierung ist ein wesentlicher Bestandteil magischen Handelns. Darunter wird die Fähigkeit verstanden, sich konkrete Gegenstände und Handlungsabläufe wie einen Film vor dem geistigen Auge vorstellen zu können. Die auch als Imagination bezeichnete Vorstellungstechnik beinhaltet jedoch nicht ausschliesschlich, sich etwa einen Baum oder einen Apfel möglichst genau vorzustellen - auch das begleitende innere Gefühl zählt, das sich einstellt, wenn wir den Apfel oder Baum vor uns sehen. Je lebendiger Sie sich etwas vorstellen können, desto effektvoller dürfte das magische Ergebnis ausfallen. 

Schritt für Schritt

Beginnen Sie die Vorstellungsübung mit einfachen Objekten. Nehmen Sie einen Gegenstand, den Sie später visualisieren möchten als Vorlage in die Hand. Betasten Sie ihn, fühlen Sie sein Gewicht, riechen Sie daran, schmecken Sie ihn. 
Dann schliessen Sie die Augen und stellen sich das soeben wahrgenommene innerlich bildlich vor. Nach diesen einfachen Übungen können Sie beginnen, sich Feuer, Erde, Luft und Wasser vorzustellen. Vom zarten Dunst- und Nebelschleier bis zu den tosenden Wellen des Ozeans. Vom feinen Sandkörnchen bis zum riesigen Gebirsgsmassiv der Alpen. Vom angenehmen Lüftchen bis zum alles vernichtenden Orkan. Vom der Flamme einer Kerze bis hin zum wärmenden Ofenfeuer bis zur knisternden und knackenden verbrennenden Feuerbrunst. 
Natürlich haben auch die Herzenswünsche Raum und Platz - wobei hier gesagt werden will, dass beispielsweise die Liebe, besonders für Partnerschaften, andere Regeln hat. Ein gewünschter Partner lässt sich nicht durch magischen Rückbringungs-Zauber an sich binden. Das sind meines Erachtens Wesens-Übergreiffende Gedanken und Absichten, die nicht nur Bach ab fliessen, sondern auch ein Schuss daneben sind, denn sie entspringen aus der menschlichen Sehnsucht und/oder Verzweiflung heraus. 

Der Zauber um das Hexenwesen

Der Begriff Hexe stammt vom althochdeutschen "Häggse", was von "Hag" (Hecke) abgeleitet ist. Hecken und Zäune trennen 2 Bereiche: die Dies- und Jenseitswelt, das Irdische vom Geistigen. Da eine Hexe im Ruf stand, über die Hecke zu blicken, wurde sie zur Hagazussa - zur Zaunreiterin. Daher galt sie als Medium und Vermittlerin zwischen den Welten. Dazu besass sie die Fähigkeit, in beiden Sphären wandeln und handeln zu können. Auf diese Weise konnte sie bestimmt Entwicklungsebne voraussehen und manchmal sogar aktiv in die Zukunft eingreifen. - und so gewissen Abläufen eine neue Richtung geben. 
Dieser besondere Zugang zu feinstofflichen Bewusstseinsbereichen war es, der die Hexen und Hexenmeister in den Ruf brachte, wissend und Weise zu sein. 
Heutzutage nutzen wir dafür die Begriffe wie Erhöhte und/oder Sensibilisierte Wahrnehmung, Hochsensibilität, die hellen Sinne, d.h. Hellfühlen, Hellhören, Hellsehen, Hellriechen, Hellschmecken. 

Kurzum in jedem von steckt eine Hexe oder Hexenmeister.

In England nennt man eine Hexe nicht von ungefähr "witch", wobei der keltische Wortstamm "weit" mit "Wissend" übersetzt wird. Wer etwas "wit-tert", der weiss, von woher der Wind weht, und ahnt, was kommen kann. 

Weise und unheimlich
Aufgrund der besonderen Begabungen waren diese Menschen, mehrheitlich Frauen aber auch viele Männer, anderen unheimlich. Deshalb lebten diese in aller Regel eher abseits, am Rande der dörflichen Gesellschaft. Sie waren als kräuter- und heilkundige Menschen bekannt und wurden von Gebärenden oft als Hebammen gerufen. 
Diese Menschen leben oft alleine, sie kamen für ihr Einkommen selbst auf, zumeist mit Reisig-, Wurzel- und Kräutersammeln, wobei sie sich ihr enormes Wissen um die Abläufe in der Natur aneignen konnten.  

(Texte übernommen und ergänzt von Maggies Hexentruhe, Wien)